Michael A. Tighe, Projektpartner

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Was gehört für dich zu einem perfekten Training? weiterlesen
Was gehört für dich zu einem perfekten Training?

Aus meiner Erfahrung ist ein Training – egal ob persönlich oder virtuell – dann perfekt, wenn es nach und nach in folgenden Fluss kommt: Die Teilnehmer stellen ihre bisherigen Blickwinkel in Frage und öffnen sich für neue Herangehensweisen, zeigen ein hohes Maß an Interaktion, Engagement und Neugierde. Sie wagen das, weil wir uns von Anfang an auf den Vertrauensaufbau zwischen uns konzentrieren. Ein weiterer Hinweis für ein perfektes Präsenztraining ist, wenn ein Teilnehmer mir während der Verabschiedung direkt in die Augen schaut, seine Wertschätzung ausdrückt und ich fühle, dass zwischen uns eine Verbindung entstanden ist. Eigentlich wollen wir die nicht unterbrechen – aber natürlich müssen wir sie loslassen. Schwierig eine solche Intensität in virtuellen Umgebungen zu erreichen  - aber wir arbeiten daran!

Welches Fachbuch hat dich zuletzt begeistert? weiterlesen
Welches Fachbuch hat dich zuletzt begeistert?

Es gibt ein kleines Buch das ich jedem empfehle, der interessiert ist, kulturelle Unterschiede in der Kommunikation besser zu verstehen: Craig Storti´s „Cross-cultural Dialogues – 74 Brief Encounters with Cultural Difference. Storti dokumentiert Dialoge zwischen Menschen verschiedener Kulturkreise und beleuchtet dabei die Gesprächssituationen in denen Missverständnisse aufgrund unterschiedlicher kultureller Hintergründe entstehen. 74 dieser kurzen aber kritischen Zwischenfälle werden vorgestellt und jeweils mit Stortis Analyse, der hinter dem Missverständnis liegenden kulturellen Besonderheiten, ergänzt. Der Inhalt ist leicht zugänglich, konzentriert sich auf konkrete Alltagssprache ohne viel Theorie und ist ein guter Einstieg in die Kulturwissenschaften - immer wieder spannend, darauf zurückzukommen.

Was war bisher dein größtes Abenteuer? weiterlesen
Was war bisher dein größtes Abenteuer?

Das war ein sechs-wöchiger Aufenthalt im Amazonas Dschungel, wo ich Sprache und Musik indigener Stämme dokumentierte. Wir trafen dort auf einen Bischof und seine Frau - eine Nonne, ich hatte eine Bot Fly-Larve in der Kopfhaut (besser nicht googeln!), war die größte Person die viele der indigenen Menschen jemals gesehen hatten - ein Wunder, das mit Cassava Mehl bestäubt werden musste! Ein Stammesmitglied meinte, ich könne ganz sicher seinen Satelliten-Empfänger reparieren der vor zwei Jahren kaputt gegangen war. Wir aßen Piranha, in Chili konserviertes Fisch Mus und …. nun ja ….was machst du, wenn der gesamte Stamm dich ehrt und du vom Häuptling einen Becher mit selbstgebrautem Alkohol angeboten bekommst…und du weißt, der Gärungsprozess wurde mit der Spucke eines Stammesmitglieds gestartet.. alle Blicke auf dich gerichtet – CHEERS. Ich würde es immer wieder tun!

Was würdest du gerne im Handumdrehen lernen? weiterlesen
Was würdest du gerne im Handumdrehen lernen?

Wenn ich könnte, würde ich gerne Mandarin lernen. Die chinesische Kultur fasziniert mich und ich hatte schon viele wunderbare Begegnungen mit chinesischen Freunden und Kontakten. Es gelingt mir, einige Sätze wie ein Papagei aufzusagen – was für den Anfang schon hilfreich ist. Alleine der Klang der Sprache macht mich neugierig. Ich würde sie gerne fließend beherrschen. Aber ich weiß schon nicht, ob es mir gelingen würde Deutsch noch einmal neu zu lernen – das lässt mich zögern, ob mein Gehirn und meine Zunge jemals Mandarin bewältigen könnten.

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Mann, einer Frau am meisten? weiterlesen
Welche Eigenschaften schätzt du an einem Mann, einer Frau am meisten?

Die Fähigkeit sich in ein andere Person hineinzuversetzen und das eigene Verhalten anzupassen, ist die Fähigkeit die ich bei jedem – Mann oder Frau – schätze. Für mich ist diese Eigenschaft eine Grundlage für gute Führung. Es ist eine immerwährende Herausforderung und sicher auch ein lebenslange Aufgabe, sich genügend zurückzunehmen, sich die Perspektive des anderen vorzustellen und dann eine Angleichung zu finden ohne die eigenen Werte zu gefährden.

Woran erkennst du die Wirksamkeit eines Trainings? weiterlesen
Woran erkennst du die Wirksamkeit eines Trainings?

Ich führe viele Führungstrainings und -coachings mit ausschließlich virtuellen Mitteln (Web-Konferenzen) durch. Trainingsthemen sind zum Beispiel: Außenwirkung im virtuellen Raum, inter-kulturelle virtuelle Kommunikation, Überzeugung und Feedback in virtueller Zusammenarbeit. Wie immer ist der Lerntransfer für die Teilnehmer der schwierigste Teil, daher beobachte ich sie während ihrer eigenen virtuellen Konferenzen häufig im Hintergrund. Auf diese Weise kann ich ihnen sehr direkt und konstruktiv auf ihr Verhalten bezogenes Feedback geben. Als stiller Beobachter bekomme ich einen unmittelbaren Einblick in die Lerninhalte, die der Teilnehmer schon erfolgreich umsetzt und welche Facetten noch Gestaltungsraum mitbringen.

Deine schönste Kindheitserinnerung? weiterlesen
Deine schönste Kindheitserinnerung?

Ich wuchs nahe eines ausgedehnten Waldgebiets auf, umgeben von hügeligen Getreidefeldern. Die überwiegende Zeit
verbrachte ich damit diese Landschaft auf Streifzügen, gemeinsam mit Freunden, meinem Hund oder auch alleine zu erkunden. Wir hatten wirklich ausgesprochenes Glück, unsere Welt auf einer so wunderbar abwechslungsreichen Spielwiese  entdecken zu können. Jede Jahreszeit veränderte die Umgebung in unterschiedlich spannender Weise: Düfte, Ausblicke, Geschmack, Geräusche - alles war unglaublich intensiv.

Was bringt dich „auf die Palme“? weiterlesen
Was bringt dich „auf die Palme“?

Es gibt eine Kleinigkeit, die mich in virtuellen Meetings ärgerlich macht: Ein Teilnehmer ist im Meeting eingeloggt, passt aber nicht auf; er oder sie schreibt oder liest E-Mails oder ist anderweitig abgelenkt. Der Leiter des Meetings fragt nun diese Person nach ihrer Meinung zu einem wichtigen Punkt. Daraufhin erwidert die angesprochene Person so etwas wie: „Entschuldigung – ich war gerade auf „mute“, konnte nicht auf ihre Frage antworten…“
Jeder scheint diese Antwort als Entschuldigung zu akzeptieren - aber warte mal, wer auf „mute“ steht, kann nicht sprechen – es bedeutet nicht, man könne nichts hören

Wer war der einflussreichste Unterstützer auf deinem beruflichen Weg? weiterlesen
Wer war der einflussreichste Unterstützer auf deinem beruflichen Weg?

Die Menschen, die mich in meiner beruflichen Entwicklung am stärksten unterstützt haben sind definitiv meine Eltern. Ich bin in einer „werte-orientieren“ Umgebung der 60er und 70er Jahre aufgewachsen. Natürlich war dieser Wertefokus für mich damals total uncool und einschränkend – heute bin ich dafür dankbar. Trotz dieses Hintergrunds haben meine Eltern alle meine Entscheidungen immer vorbehaltlos unterstützt. Das war seinerzeit nicht nur ungewöhnlich sondern auch ein enormes Geschenk. Denn diese Freiheit und Unterstützung haben mir zu vielfältigen und positiven Erfahrungen verholfen, die mein bisheriges Leben ausmachen.

Was muss für einen gelungenen Urlaub „dabei“ sein? weiterlesen
Was muss für einen gelungenen Urlaub „dabei“ sein?

Für mich ist es ein gelungener Urlaub die Mischung aus folgenden Dingen:
- Die besonderen Gerüche der Region z. B. brennendes Holz
- Das Schleppen eines Salz-Schweiß-verkrusteten Rucksacks und der verhassten (und doch so geliebten) schweren Kameraobjektive
- Die Liebe meines Lebens an meiner Seite (oder vor und hinter mir)
- Sand zwischen den Zähnen (manchmal) und der Geschmack von Salzwasser (häufiger)
- Die Versuche, in einer neuen Sprache mit Menschen zu sprechen die ich treffe
- Eine eigenwillige Einkaufstour auf der Suche nach dem einen Gewürz oder einem schwer aufzutreibenden „Was-Auch-Immer“ (alles nur eine Ausrede für die Gelegenheit des Feilschens mit einem Einheimischen...)
- Eine gute Planung. Ich mag die Vorab-Recherchen über das Reiseziel fast ebenso wie den tatsächlichen Aufenthalt