Erstellt von Carolin Peinecke

Wenn sich Führungskräfte gemeinsam auf die Reise begeben

Immer wieder erreichen uns Anfragen zu Digital Leadership, Leadership 4.0 und Co. Unsere Antwort ist unsere Leadership Odyssee. Und die bringt unsere Kunden wirklich weiter. Wie in dieser Kundengeschichte.

"Wir brauchen ein Training, damit wir auf die Digitalisierung vorbereitet sind."

"Was genau brauchen Sie da?"

"Wir können uns da nicht auf ein gemeinsames Ziel einigen. Für jeden von uns ist das irgendwie ein bisschen anders."

"Auf was wollen Sie sich denn vorbereiten?"

"Na ja, auf all' das, was die Digitalisierung so bringen wird."

"Gibt es dazu bei Ihnen im Unternehmen eine Strategie? Oder Ziele? Oder eine Vision?"

"Soweit sind wir hier noch nicht. Da gibt es bereits viele Ideen aber noch keine Entscheidungen."

"Was genau soll nach einem Training anders sein?"

"Wir wollen wissen, wie wir dann in Zukunft führen müssen."

"Ach so, sowas wie Digital Leadership oder so meinen Sie?"

"Ja, irgendwie sowas."

 

So oder so ähnlich verlief die Diskussion mit unserem Kunden. Eine kleine Gruppe Führungskräfte saß uns gegenüber. Alle hatten das Gefühl, dass sie irgendetwas anders machen müssen. Alle hatten bereits ein hippes Training zu "Agilen Methoden" durchlaufen, Barcamps gemacht, Design Thinking ausprobiert und in einem Pitch ihre Ideen präsentiert. Aber ein gemeinsames Ziel, was sie sich für ein Führungskräftetraining wünschten, wollte sich nicht so recht finden lassen.

 

"Was denken Sie? Könnte es evtl. Teil des Weges sein, sich mal gemeinsam den Herausforderungen zu nähern, die Sie so erleben? Vielleicht kommen wir ja dann auf ein Ziel für Ihr Programm?"

"Hm"

"Unsere Idee wäre, das Programm als eine Reise ins Unbekannte zu verstehen. Eine Reise, auf der wir von Zwischenstopp zu Zwischenstopp schauen, was als nächstes richtig und wichtig ist. Eine Reise, auf der wir nicht in der Theorie über neue Methoden sprechen, sondern konkret nach Methoden suchen, die Sie morgen im Alltag nutzen können."

"Hört sich gut an. Können wir das mal ausprobieren?"

 

Genauso machten wir, zwei Movendo-Trainer, uns mit sechs Führungskräften auf die Reise. Sechs Menschen, die sich ohne Auftrag des Unternehmens, ohne Wunsch ihres Vorgesetzten, einfach nur aus dem eigenen Leidensdruck heraus motiviert, mit ihrer Führungssituation auseinandersetzen wollen. In unserem ersten Workshop erarbeiten die Teilnehmer ganz konkret, welche Herausforderungen sie aktuell, in ein und in fünf Jahren sehen. Was wird sich verändern? Was bleibt unklar und unsicher? Wir sondieren komplizierte von komplexen Aufgaben und schnell wird jedem Einzelnen klar, wo der Schuh drückt: Dass es ein ungewohntes Gefühl ist, dass es verunsichert, wenn man plötzlich nicht mehr eine Problem in verschiedene Meilensteine und in konkrete Arbeitsschritte zerlegen kann. Dass es als Führungskraft ungewohnt ist, nicht mehr der Experte für ein Problem zu sein, nicht eine Lösung zu sehen, sondern sich nur nähern zu können. Wir diskutieren und stellen fest: So ist das mit komplexen Aufgaben und das ist völlig ok.

 

"Ich glaube, wir brauchen kein Leadership 4.0. Die ganzen Broschüren schmeiße ich jetzt weg. Wir müssen uns einfach nur gemeinsam unseren Herausforderungen nähern und Ideen entwickeln, wie wir sie zusammen mit unseren Teams lösen."

 

Ja, denken wir von Movendo, genauso ist es. Es ist eine Reise ins Unbekannte, eine Odyssee. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte!


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